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Fieldday beim THW Schleswig

Moin Moin ,

 

mal wieder haben wir unseren September-Fieldday hinter uns gebracht .

Diesmal auf dem Gelände des THW Schleswig .

Vielen Dank dafür , dass wir den Platz auf dem THW-Gelände nutzen durften und auch weitere Unterstützung durch den THW Schleswig erhielten .

Es war doch eine andere Erfahrung in Sachen Geländetopographie sowie der weiteren anderen Möglichkeiten im Vergleich zu Nübel .

Es gibt sicher noch ein wenig Gespächsbedarf , in welche Richtung es mit den Fieldday-Plätzen in Zukunft geht .

Hier noch einmal ein schöner Anblick auf unsere 5 Masten und Unterkünfte : Anklicken zum vergrößern .

Außerdem ein ganz großes Danke an diejenigen , die uns im Hintergrund mit ganz leckeren Salaten und weiteren Lebenserhaltenden Maßnahmen unterstützt haben ( z.B. beimAuf- und Abbau , Abwasch usw. helfen ) .

 

In diesem Sinne :

Einen restlichen , erholsamen Sonntag und

 

beste

 

73 von

 

Dirk / DL5LBQ

2 Gedanken über “Fieldday beim THW Schleswig

  1. DO7OMBDO7OMB

    Moin Dirk !

    Danke für die schönen und so zutreffenden Zeilen und das wirklich geniale Bild !

    Ja – ich denke, es hat wirklich für alle Beteiligten etwas gebracht. Alleine die Antennen mal woanders aufzubauen und sich dadurch „neue Gedanken“ über den Aufbau der Stationen zu machen, bringt schon etwas. Wenn ich noch dazu an unsere nächtliche erfolgreiche Antennenfehleranalyse inkl. dem zügigen Austausch des Dipols (bei Dunkelheit !) denke, sind gerade solche Aktivitäten das Salz in der Suppe unseres wunderschönen Hobbies.

    Nach ersten Rückmeldungen ist auch das THW sehr angetan und würde gerne Möglichkeiten zum Aufbau eines „eigenen Dipols“ ausarbeiten – wir sprachen ja bereits darüber und ich bleibe dran. Auch scheint die UKW-Lage nicht ungünstig zu sein, sind mir doch auf 2m einige Verbindungen – das bis zu knapp 700km – mit einer relativ einfachen Ausstattung gelungen. Dabei stand ich mit dem Mast bestimmt nicht am besten Ort des Geländes…

    Ich freue mich auf unsere nächste Aktivität – bezüglich der Fielddays geht es ja nun „eigentlich“ in die Winterpause…

    Ein dickes Danke an alle Beteiligten !

    73 de
    Oliver
    DO7OMB

  2. DO7OMBDO7OMB

    Kurzauswertung Aktivität mit DARC OV M13/Schleswig 01.-02.09.2018 an den THW Ortsverband Schleswig

    Anbei – wie bereits Sonntag zugesagt – eine kurze Auswertung unserer Aktivitäen.

    Zunächst noch einmal aufrichtigen Dank für die gute Zusammenarbeit – lief ja alles „wie am Schnürchen“ – ohne „wenn und aber“.

    Für uns eine wirklich gute Erfahrung, unserer Antennen auch mal an einem anderen Ort und mit geänderten Bedingungen aufzubauen.

    Auch der nächtliche Wechsel der Dipolantenne (Defekt der ersten Antenne) gestaltete sich recht unkompliziert und ging zügig von statten. Das liegt vor allem
    an der Einfachheit der verwendeten Technik. Und auch an der tatkräftigen Hilfe von Jan ! 😉

    Kurzwellenaktiviät (als Schwerpunkt des Fielddays):

    Wir haben insgesamt 128 Funkverbindungen hergestellt. Das ist für Zeit, welche wir tatsächlich vor dem Gerät verbracht haben, kein schlechter Wert.

    Grundsätzlich muss man sagen, dass die Bedingungen auf Kurzwelle zur Zeit weniger günstig sind und deshalb nicht alle zur Verfügung stehen Bändern genutzt bzw. optimal genutzt werden können.
    Das 80m und das 40m Band gehen aber durchgängig, wobei wir beim 80m Band tagsüber durch die Tagesdämpfung (also während der Tages-/Lichtphase) Einschränkungen haben. Das ist aber immer so.

    Die Verteilung der Verbindungen gliedert sich wie folgt:

    80m (ca. 3,5 MHz): 95 Verbindungen – maßgeblich abends und nachts
    40m (ca. 7 MHz): 23 Verbindungen – nachmittags und früh morgens und morgens
    20m (ca. 14 MHz): 10 Verbindungen – früh morgens

    Weiteste Verbindung zu einer Station in Russland mit ca. 6200km (40m).

    Grundsätzlich haben wir stabile Verbindungen in ganz Deutschland, Europa bis Eurasien hergestellt. Das deckt auch in etwa das „Einzugsgebiet“ des Wettbewerbs ab, an dem wir teilgenommen haben.

    Genutzt wurden unterschiedliche „klassische Dipolantennen“ mit ca. 32 – 40m Länge, mittig gespeist (50 Ohm Koaxkabel). Aufbau der Antennen als „Inverted V“ (umgedrehtes V) bei ca. 10m Höhe der Antennenmitte/ Speisepunkt, die Dipolschenkelenden bei ca. 8m Höhe.

    Mastsystem war ein Geroh STA80 5,9m Teleskopmast, der durch 3 Bw GFK-Stangen aufgestockt wurde. Seitenmasten ebenfalls Bw GFK-Stangen.

    Genutzt wurde ein Mobilgerät, Modulation SSB mit angeschlossener Röhrenendstufe und Antennenanpassgerät. Leistung je nach Frequenz und Anpassung der Antenne von ca. 200 bis 300 Watt.

    Fazit: Grundsätzlich ist Eurer Platz sehr gut für den Aufbau und Betrieb von Kurzwellenantennen geeignet. Von der Ausdenhnung lässt er alles zu. Das Gelände ist günstig.

    Auf die Kurzwellenstation, welche ich in meinem Zelt betrieben habe, gehe ich nicht im Detail ein – die wurde mehr zur Demonstration aufgebaut.

    Hier habe ich nur kurz und testweise am Wettbewerb teilgenommen und umgehend stabile Verbindungen bis zu 1200km aufbauen können.

    Genutzt wurde eine Dipolantenne mit ca. 38m Länge, welche aus Bw Fernmeldekabel gebaut wurde (einfache Konstruktion !). Mittig mit 50 Ohm Koaxkabel gespeist und als stehende „Deltaloop“ äußerst platzsparend aufgebaut.
    Seitenausdehnung ca. 20m, da die beiden je 19m langen Schenkel nach ca. 10m wieder direkt zur Mastmitte zurückgeführt werden.

    Mastsystem war ein NVA HTM 10 Teleskopmast. Speisepunkthöhe ca. 8m.

    Genutzt wurde ein Mobilgerät, Modulation SSB mit einer Leistung von ca. 100 Watt.


    Ultrakurzwelle
    (nur zu Testzwecken, da ich das System für den Urlaub testen wollte):

    Wir haben insgesamt 18 Funkverbindungen hergestellt. Das ist für die Kürze der Zeit, welche ich tatsächlich vor dem Gerät sass echt top.

    Grundsätzlich muss man sagen, dass wir ins Schleswig-Holstein bei UKW deutlich benachteiligt sind, da nur „oben und unten“ Land und damit andere Funkamateure sind und nach Westen und Osten zunächst erst einmal
    viel Wasser kommt. Auch haben wir kaum Höhen, die wir ausnutzen können, denn UKW geht ja primär „auf Sicht“.

    Die Verbindungen gestalteten wie folgt:

    2m (ca. 145 MHz): 18 Verbindungen – ganztags

    Weiteste Verbindung mit ca. 560km zu einer Station in Saarbrücken.

    Grundsätzlich habe ich im Wesentlichen sehr stabile Verbindungen in Deutschland aufbauen können. Weitere Länder waren Schweden, Norwegen, Dänemark und England.

    Genutzt wurde eine 10 Element-Yagi-Richtantenne, leichte Konstruktion und optimiert für den Portabel-/Fielddaybetrieb. Aufbau der Antenne auf einem 360 Grad Rotorsystem in ca. 8m Höhe und nicht auf dem höchsten Punkt Eures Geländes.

    Mastsystem war ein NVA HTM 10 Teleskopmast, um ca. 2m gekürzt um die Kopflast für den Rotorbetrieb zu gewährleisten.

    Genutzt wurde ein Mobilgerät, Modulation SSB mit einer Leistung von ca. 80 Watt.

    Fazit: Grundsätzlich ist Eurer Platz sehr gut für den Aufbau und Betrieb von Ultrakurzwellenantennen geeignet. Das Gelände ist günstig. Ich habe stabile Verbindungen nach Nord, West und Süd bewerkstelligen können. Osten war keine Station zu hören,
    aber ich denke, auch das wird gelingen. Ich empfehle – bei Bedarf – die Position der Antenne in den Bereich zu verlegen, wo unser Dipol stand. Da werden wir nochmal ca. 2m gewinnen.

    „Euer Jan“ hatte deutlich Spass an der ganze Sache und auch mit Ausbildungsrufzeichen erste Schritte gemacht. Er kann sich gerne – vorzugsweise bei mir – melden. Siehe auch Kontaktformular auf unserer Seite http://www.DL0SX.de. Oder Du gibst ihm meine Mailadresse.

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